
Unglück Am Djatlow-Pass Horror im Ural - der Tod einer Studentengruppe
Als Unglück am Djatlow-Pass wird der ungeklärte Tod von neun Ski-Wanderern im nördlichen Ural in der Sowjetunion, im Gebiet zwischen der Republik Komi und der Oblast Swerdlowsk im Jahr bezeichnet. Sie starben in der Nacht vom 1. auf den 2. Als Unglück am Djatlow-Pass (russisch Гибель тургруппы Дятлова) wird der ungeklärte Tod von neun Ski-Wanderern im nördlichen Ural in der Sowjetunion, im. So zog der Djatlow-Pass in die internationale Liga der großen Horror-Geschichten ein. Filme und Romane widmen sich dem Unglück in der Sowjetunion – sein. Insgesamt untersuchte die Staatsanwaltschaft 75 Theorien zu möglichen Ursachen, die zum Unglück am Djatlow-Pass geführt haben könnten. Unglück am Djatlow-Pass im Ural: Neue Ermittlungen und 75 verschiedene Versionen. Die russische Staatsanwaltschaft rollt den. Igor Djatlow, der Anführer der Gruppe, nach dem die Passhöhe benannt wurde, auf der sich Tage später ein mysteriöses Unglück ereignen. Das Unglück am Djatlow-Pass, bei dem neun Studenten auf bislang ungeklärte Weise zu Tode kamen, zählt dazu. War es überhaupt ein Unglück.

Und warum begannen laut den Akten die polizeilichen Ermittlungen schon am 6. Februar ? Obwohl die Gruppe erst am Februar aus der Taiga zurückerwartet wurde.
Aber das grösste Rätsel lautet: Was hinderte die halb angezogenen, vom Erfrierungstod bedrohten Menschen, nach dem ersten Schreck zu ihrem Zelt zurückzulaufen, um Stiefel, Kleider und Äxte zum Schlagen von Feuerholz zu bergen?
Dabei halten viele Menschen in der Region Kurjakows Recherchen für überflüssig. Er hält die Wiederaufnahme des Verfahrens für reine PR. Und wenn russische Staatsanwälte ermittelten, käme dabei doch immer jene Wahrheit heraus, die ihnen ihr Chef im Voraus diktiert hätte.
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Er meint, dass eine Rakete mit kurzer Reichweite, die in der Felswand eingeschlagen ist, den Tod der Gruppe verursacht habe.
Der Granit schmolz zu rotem Glas. Zum Zeitpunkt des Einschlags müssen die Temperaturen sehr hoch gewesen sein.
Der Blogger sagt, wenn die Kleidung keine Spuren von Strahlung aufgewiesen hätte, wäre seine Vermutung, dass es ein Meteoriteneinschlag gewesen sei.
Spätere Ermittlungen haben ergeben, dass das Zelt der Wanderer in der Nacht vom ersten auf den zweiten Februar von innen aufgeschlitzt worden war und seine Bewohner in ihrer Schlafkleidung raus in die Nacht gelaufen sein müssen.
Wochen später wurden ihre Leichen entdeckt. Bizarr ist, dass einige der Leichen lediglich Anzeichen von Unterkühlung zeigten, während andere, die tiefer im Wald gefunden wurden, Hinweise eines massiven inneren Traumas zeigten: Blutungen, Brüche und Schädelfrakturen.
Ljudmila Dubinina, ein Mitglied der Gruppe, hatte keine Zunge. Die Sowjets wussten nicht, was sie mit all dem anfangen sollten und stellten die Ermittlungen ein.
Auf die neue Theorie von Degterew gab es gemischte Reaktionen. In den Kommentaren dazu pflichteten viele seiner vermeintlichen Enthüllung bei, andere erinnerten an weitere mögliche Erklärungen, die ihrer Meinung nach genauere Betrachtung verdienen.
Wie die anderen Teilnehmer verfügte auch er über Erfahrungen mit Wanderungen unterschiedlicher Schwierigkeitsstufen. Die Teilnehmer kamen am Januar in Swerdlowsk, dem heutigen Jekaterinburg , zusammen und reisten per Zug über Serow nach Iwdel , der nördlichsten Stadt der Oblast Swerdlowsk, wo sie in der Nacht vom Januar eintrafen.
Am Nachmittag des Am nächsten Tag brachen sie auf Skiern zur verlassenen, einst zum Gulag gehörenden Bergwerkssiedlung Wtoroi Sewerny auf, wo sie vom Januar ihr Lager aufschlugen.
In der Nacht erkrankte Judin, so dass er seine Teilnahme an der Wanderung abbrechen musste. Am Vormittag des Judin sagte später aus, dass es bis zu diesem Zeitpunkt keinerlei Konflikte oder Notfälle gegeben habe.
Auch sei ihm nichts Verdächtiges aufgefallen. Während Judin zur Waldarbeitersiedlung zurückkehrte, setzten die anderen Teilnehmer ihre Wanderung fort.
Die Gruppe plante, Anfang Februar den Otorten zu erreichen und spätestens am Februar in der Siedlung Wischai einzutreffen.
Gegenüber dem UPI hatten sie angekündigt, dass sie sich von dort per Telegramm melden würden. Mangels Zeugen konnte der weitere Verlauf der Wanderung nur noch anhand der später gefundenen Tagebuchaufzeichnungen der Teilnehmer rekonstruiert werden.
Von Wtoroi Sewerny aus wanderte die Gruppe erst flussaufwärts entlang der Loswa und folgte dann der Auspija bis ins Gebirge, das sie am Januar erreichten.
Djatlow hatte zunächst geplant, die Gruppe noch am selben Tag vom Auspijatal über den Gebirgspass ins Loswatal zu führen, wo sie übernachten wollten.
Ein sanfter Anstieg. Die Fichten werden von einem schütteren Birkenwald abgelöst. Dann die Waldgrenze. Kahle Gegend. Wir müssen ein Nachtlager suchen.
Wir steigen südwärts ab — ins Auspijatal. Das ist wohl die schneereichste Stelle. Erschöpft errichten wir das Nachtlager. Es gibt wenig Brennholz.
Das Feuer machen wir auf Holzstämmen, keiner hat Lust, eine Grube zu graben. Abendessen im Zelt. Am Nachmittag des 1.
Nachdem sie gut die Hälfte der Strecke hinter sich gebracht hatten, entschlossen sie sich, ihr Zelt am nordöstlichen Hang des Cholat Sjachl aufzuschlagen.
Unklar ist, warum sie nicht auch noch den Rest der relativ kurzen Strecke ins Loswatal zurücklegten, um — wie ursprünglich geplant — dort übernachten zu können.
Die Ermittlungsbehörden gingen später davon aus, dass das Zelt nach Uhr errichtet wurde. Um diese Uhrzeit seien auch die letzten Fotos der Djatlow-Gruppe entstanden und gegen Uhr hätten die Wanderer mit den Vorbereitungen für die Nacht begonnen.
Rakitin glaubt hingegen, dass die Wanderer ihr letztes Lager bereits gegen Uhr aufschlugen und die letzten Aufnahmen vor diesem Zeitpunkt entstanden sein müssen.
Seiner Ansicht nach begannen die Unglücksereignisse zwischen Uhr und Uhr. Obwohl die Gruppe nicht wie angekündigt am Februar in Wischai eingetroffen war und auch kein Telegramm an das UPI geschickt hatte, wurde zunächst nichts unternommen, da Verspätungen bei solchen Expeditionen keine Seltenheit waren.
Auch hatte es Berichte von anderen Wanderern über schwere Schneefälle in dem Gebiet gegeben, so dass es eine mögliche Erklärung für die Verzögerung gab.
Am Februar brachen drei Wandergruppen ins Suchgebiet auf und noch am selben Tag wurden Erkundungsflüge durchgeführt, die jedoch keine Erkenntnisse über den Verbleib der Djatlow-Gruppe lieferten.
Ab dem Februar beteiligten sich zudem drei Gruppen von Studenten des UPI, die sich freiwillig gemeldet hatten, an der Suchaktion. Die Studenten wurden per Hubschrauber ins Suchgebiet gebracht.
Am darauffolgenden Tag teilte sich die Gruppe von Slobzow in drei kleinere Gruppen auf, um die Spuren in verschiedene Richtungen weiterzuverfolgen und das in der Nähe vermutete Vorratslager der Djatlow-Gruppe zu finden.
Nachdem Slobzow und Scharawin das Zelt oberflächlich inspiziert hatten, kehrten sie aufgrund des sich verschlechternden Wetters zum Basislager der Slobzow-Gruppe zurück.
Februar teilte sich die Slobzow-Gruppe erneut in kleinere Gruppen auf, um die Suche fortzusetzen. Unter dem Baum erblickten sie neben den Überresten eines erloschenen Lagerfeuers die mit einer dünnen Schneeschicht bedeckten, gefrorenen Leichen von Doroschenko und Kriwonischtschenko.
Die Rettungskräfte bildeten eine Menschenkette und begannen damit, den Hang des Cholat Sjachl mit Skistöcken und Lawinensonden nach den übrigen sieben Wanderern abzusuchen.
Sein Körper war nur teilweise von einer dünnen Schneeschicht bedeckt und lag auf dem Rücken. März wurde das anscheinend unberührte Vorratslager der Djatlow-Gruppe im Auspijatal entdeckt.
März gefunden — etwa in der Mitte zwischen den Fundorten der Leichen von Djatlow und Kolmogorowa. Der rechte Arm befand sich angewinkelt unter der Brust, der linke war seitlich ausgestreckt.
Das linke Bein war ebenfalls ausgestreckt, das rechte zum Oberkörper hin angewinkelt. Ihre Leichen wurden am 4.
Mit dem Gesicht und der Brust lag sie auf einem Stein. März von zwei Gerichtsmedizinern in einer Leichenhalle in Iwdel obduziert. Mangels tödlicher Verletzungen und aufgrund vorhandener Wischnewsky-Flecken sowie einer Hyperämie der Hirnhäute und Nieren kamen die Mediziner zu dem Schluss, dass er an Unterkühlung gestorben war.
Das Bild, das sich ihnen bietet, ist rätselhaft: In den Zelten befindet sich beinahe das gesamte Gepäck der Studenten, darunter Ausweise, Geld, Tagebücher und auch alle warmen Kleidungsstücke. Born To Race 2 Fichten werden von einem schütteren Birkenwald abgelöst. Er war krank geworden und musste die Tour abbrechen. Kahle Gegend. Auf halber Strecke kommt es zu dem Unglück. Als dann auch noch eine Lawine den ersten tötet und auf die restlichen Studenten gefeuert wird Und davon gibt es genug. Steuererklärung Steuererklärung: Was Sie von der Steuer absetzen können. Beethoven Hund ein Schneemensch die Wanderer auf dem Gewissen?
Neun junge russische Skibergsteiger starben im Frühjahr beim Versuch, den „Berg des Todes“ zu besteigen. Ihre Leichen lagen teils. Alle neun werden zwei Wochen später tot gefunden. Das "Unglück am Djatlow-Pass", benannt nach dem Leiter der Expedition Igor Djatlow. m) (mansisch für Berg der Toten). Der Gebirgspass, an dem das Unglück geschah, wurde später nach dem Gruppenanführer Igor Djatlow "Djatlow-Pass". Unglück Am Djatlow-Pass Navigationsmenü Video
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Kholat 8 - ENDE - Die Wahrheit über das Unglück am Djatlow-PassUnglück Am Djatlow-Pass Inhaltsverzeichnis
Weitere Kommentare 6. Ana Cheri Nackt arbeitete er als Wanderführer im Nordkaukasus und Altai. Auf allen Kanälen Hier geht es zur Bohemian Rhapsody Filmstart der stern-Kanäle. Menü Startseite. Zudem gab es eine Feuerstelle in der Nähe. Die körperlichen Verletzungen, die auf Kolewatows Leiche entdeckt wurden […] stellen posthume Alexandra Schalaudek dar. Zur selben Zeit wurden inoffizielle Fotokopien der Akte unter Nachforschern verbreitet. Danach wurden Confusion Deutsch Akten geschlossen. Kann ich nur empfehlen. Wahrscheinlich hatten sie sie den anderen abgenommen, nachdem diese erfroren waren, und die Sachen selbst angezogen. Die körperlichen Verletzungen, die auf Kolewatows Leiche entdeckt wurden […] stellen posthume Veränderungen dar. Doch die Verletzungen konnten nicht von Menschenhand zugefügt worden sein, waren sich die an Junges Licht Trailer Ermittlung beteiligten Ärzte sicher. Verwandte gaben später an, die Tote hätten eine gebräunte Haut und ergraute Haare gehabt. Fotografie-Tipps für Anfänger Diese Spiegelreflexkameras eignen sich für Einsteiger und das können sie. März von zwei Gerichtsmedizinern in einer Leichenhalle in Iwdel obduziert. Dabei halten viele Menschen in der Region Kurjakows Recherchen für überflüssig. Eine Schöne Bescherung Gruppe verunglückte nicht an Kino Walldürn Berg. Januar waren sie zu zehnt von Swerdlowsk, dem heutigen Jekaterinburg, aufgebrochen, um den Meter hohen Berg Otorten zu besteigen.Igor Djatlow, 23, und neun Kameraden, meist im gleichen Alter, darunter zwei Frauen, waren am Heute würde man Trekking dazu sagen, damals war es eine Expedition der dritten und schwersten Kategorie des sowjetischen Tourismusverbandes.
Die Teilnehmer hatten sie politisch sehr korrekt dem Parteitag der KPdSU gewidmet. Ein junges, sportliches, ehrgeiziges Team mit dem Selbstvertrauen mehrerer gemeisterter Extremrouten.
An seinem Osthang, Meter vom Gipfelgrat entfernt, bauten die neun am 1. Februar ihr Zelt auf, nach letzten Fotografien zu urteilen gegen 17 Uhr.
Die Nacht sollte keiner überleben. Suchmannschaften fanden das halb eingestürzte Zelt am Februar unter einer 20 Zentimeter dicken Schneeschicht, die Plane war mit einem Messer mehrfach aufgeschlitzt worden.
Die ersten beiden Leichen wurden am nächsten Tag an einem 1,5 Kilometer entfernten Waldrand entdeckt, in Unterwäsche.
Der erfrorene Djatlow umarmte Meter entfernt eine Birke, ebenfalls in Socken. Von den übrigen Toten trugen nur zwei warme Bekleidung und Stiefel, einige hatten Nasenbluten.
Die vier letzten Opfer wurden erst im Mai in einer Schlucht entdeckt, mit Rippenbrüchen, Schädelfrakturen und inneren Blutungen.
Ein schauerliches Ende, über dessen Gründe bis heute heftig spekuliert und gestritten wird. Zahlreiche Augenzeugen hatten in der Todesnacht einen Feuerball über die Taiga fliegen sehen.
Das und die Reste radioaktiver Strahlung auf mehreren Kleidungsstücken der Opfer führte schnell zu der Theorie, die Skiwanderer seien in die Erprobung einer neuartigen, womöglich atomaren Rakete geraten.
Aber auch die Landung eines Spähtrupps von Ausserirdischen wurde nicht ausgeschlossen. Man verdächtigte einen aus dem Winterschlaf gerissenen und deshalb erbosten Bären, geflohene Sträflinge oder Yetis.
Laut dieser Geschichte umstellte eine Gruppe seiner zornigen Landsleute nachts Djatlows Zelt, erst belegte ihr Schamane es mit einem bösen Zauber, dann erschlugen sie alle Insassen.
Die toten Skiwanderer müssen für den TV-Tratsch auch auf anderen Kanälen herhalten, zurzeit sind zwei neue Filme über sie in der Mache.
Internetforen diskutieren die Qualität ihrer Zeltplane. Und immer neue Versionen vermischen Möglichkeiten und Unmöglichkeiten, Psychologie und Parapsychologie.
Die Russen haben eine Neigung zum Fabelhaften, aber keineswegs alle. Die Untersuchung wurde offiziell im Mai eingestellt und die Akten archiviert.
Kopien tauchten in den er Jahren auf, allerdings fehlen diesen einige Seiten. Nachdem im Sommer bereits die Komsomolskaja Prawda weitere, inoffizielle Recherchen zu diesem Fall gestartet hatte, [57] kündigte die Staatsanwaltschaft der Ural-Region Swerdlowsk am 1.
Februar — dem Jahrestag des Unglücks — die Wiederaufnahme offizieller Ermittlungen an. Staatsanwalt Andrei Kurjakow schloss allerdings gleich von Anfang an die meisten Erklärungsversuche aus und hält eine Naturkatastrophe für die wahrscheinlichste Ursache.
Zu Beginn der Ermittlungen war die Theorie aufgekommen, dass die Wandergruppe von Angehörigen des Volkes der Mansen angegriffen und ermordet worden sei.
Die Wanderer hatten ihr Zelt nur wenige Meter von einem mansischen Pfad aufgestellt, der zu einem Tschum führte. Zudem waren keine Anzeichen für einen Kampf zu finden, und das Gebiet, in dem die Leichen gefunden wurden, zählte auch nicht zu bedeutenden heiligen Plätzen des indigenen Volkes, die es gegebenenfalls hätte verteidigen wollen.
Laut einer anderen Theorie wurde das Zelt der Wanderer von einer Lawine verschüttet. Die anderen, unversehrt gebliebenen Wanderer hätten das Zelt zerschnitten, um sich und ihre verletzten Freunde zu befreien.
Gegen diese Theorie wurde unter anderem eingewandt, dass es keine Spuren eines Lawinenabgangs gegeben habe. Eine weitere Theorie lautet, dass die Skiwanderer versehentlich in ein inoffizielles militärisches Übungsgelände eingedrungen und Opfer eines Kernwaffentests oder anderer Übungsmanöver geworden sein könnten.
Einige Autoren vermuten einen geheimdienstlichen Hintergrund. Sie zwangen die Mitglieder der Gruppe mit Gewalt, sich auszuziehen, damit diese bald den Kältetod fänden.
Allerdings hielten es einige wider Erwarten noch einige Zeit aus, und so wurden diese mit grober Gewalt getötet. Danach wurden die Akten geschlossen.
Möglicherweise waren es diejenigen, die für diese gescheiterte Operation verantwortlich waren. Eine Theorie des Autors zu parawissenschaftlichen Themen Alexander Popoff [66] besagt, dass die Tourengeher durch atmosphärische Elektrizität Winterblitze getötet wurden.
Jarowoi war an der Suche nach der Gruppe beteiligt gewesen sowie Fotograf bei der Suchkampagne und der Untersuchung. Da das Buch während der Sowjetära geschrieben wurde, wurden die Details des Unglücks unter Verschluss gehalten, und Jarowoi vermied es, irgendetwas zu veröffentlichen, was nicht der offiziellen Position entsprach.
Das Buch romantisiert das Unglück und hat ein viel optimistischeres Ende als die wahren Begebenheiten — nur der Gruppenführer wird tot aufgefunden.
Kollegen von Jarowoi sagten, er habe zwei weitere Versionen des Romans verfasst, die beide der Zensur zum Opfer gefallen seien. Einer der ersten Autoren war Anatoli Guschtschin.
Er berichtete, dass die Polizei ihm eine besondere Genehmigung erteilt gehabt hätte, damit er die originalen Akten der Untersuchung studieren und die Ergebnisse veröffentlichen konnte.
Zur selben Zeit wurden inoffizielle Fotokopien der Akte unter Nachforschern verbreitet. Einer von ihnen war der ehemalige Milizionär Lew Iwanow, der die offizielle Untersuchung geleitet hatte.
Im Jahr veröffentlichte er einen Artikel [70] mit dem Eingeständnis, dass das Untersuchungsteam keine rationale Erklärung für den Vorfall gehabt habe.
Iwanow persönlich glaubt an eine paranormale Erklärung, insbesondere UFOs. Ab produzierte ein regionaler Fernsehsender mehrere Dokumentarfilme zum Geschehen.
Die Stiftung versucht, die russischen Behörden dazu zu bewegen, den Fall wieder zu öffnen. Zudem ist sie für die Instandhaltung des Djatlow-Museums zuständig.
Das erschienene Computerspiel Kholat versetzt den Spieler in die Rolle eines Wanderers, der Jahre nach dem Unglück die dortigen Vorfälle untersucht und dabei auf mysteriöse Erscheinungen trifft.
In: The St. Petersburg Times. Februar , abgerufen am August englisch. Oktober russisch. In: alpklubspb. Februar russisch.
In: Telepolis. August , abgerufen am 3. Februar In: TASS. März In: Berliner Zeitung. In: Spiegel. Juli , abgerufen am Juli In: dyatlovpass.
Abgerufen am 1. Januar englisch. In: Jürgen W. Schmidt Hrsg. Fallstudien und Dokumente aus Jahren Geheimdienstgeschichte.
Eines letzten Geheimnisse des Kalten Krieges. ISBN In: Website von Alexander Popoff. Juli , abgerufen am 3.
Doch kehrten sie nie aus der abgelegenen Einöde des nördlichen Uralgebirges zurück. In der Nacht vom Januar übernachtete die Gruppe in einer Bergwerksiedlung.
Ihr letztes Lebenszeichen stammt vom Fotos zeigen, wie sich Juri Jefimowitsch Judin von der Gruppe verabschiedete. Er war krank geworden und musste die Tour abbrechen.
Er ist der einzige Überlebende. So etwas war tragisch, aber nicht unmöglich. Hinzu kam ein weiterer Faktor. Die Gruppe verunglückte nicht an irgendeinem Berg.
Die einheimischen Mansi glauben, dass dort vor über Jahren einst neun Jäger verschwanden, daher meiden sie den verwunschenen Berg.
Unzählige Theorien tauchten auf, wer die jungen Menschen getötet haben konnte. Filme und Romane widmen sich dem Unglück in der Sowjetunion — sein Hergang ist die Blaupause für zahllose Horrorgeschichten, die in Schnee und Eis spielen.
Gewiss ist Folgendes: In den frühen Morgenstunden des 2. Februar müssen die beiden Frauen und die sieben Männer das Zelt fluchtartig verlassen haben.
Das Zelt wurde von innen aufgeschnitten. Bei Temperaturen von minus 30 Grad konnten sie im Freien nicht überleben. Aber keiner versuchte, zum Biwak zurückzukehren — alle starben in dieser Nacht.
Die meisten Toten wurden in der Nähe eines Waldes gefunden. Dort hatten sie neben einem Baum noch ein Feuer entfacht.
Neben der Asche wurden zwei Leichen in Unterwäsche gefunden. Die letzten Toten wurden erst im Mai nach der Schneeschmelze gefunden.
Sie waren weiter in den Wald hineingeflohen und müssen nach der ersten Gruppe gestorben sein. Sie waren mit Fetzen bekleidet, die sie aus der Kleidung der Toten herausgeschnitten hatten.
Abgebrochene Zweige deuten darauf hin, dass jemand versucht hatte, auf den Baum zu klettern. Die Flucht aus dem Zelt befeuert bis heute die Theorien.
Der erfahrene Führer musste wissen, dass die Gruppe halb nackt sich nicht weit vom Zelt entfernen durfte. Eine Erklärung für die fast nackten Leichen, die man später fand, wäre die sogenannte Kälteidiotie.
Es kommt vor, dass Menschen sich kurz vor dem Efrierungstod nackt ausziehen, weil sich die sinkende Körpertemperatur subjektiv wie Hitze anfühlen kann, die Erfrierenden sogar zu schwitzen beginnen.
Weitere Rätsel gab der Zustand der Toten auf. Sie gehörten zu der Gruppe, die in den Wald gelaufen war. Die aufgewendete Kraft muss enorm gewesen sein, ein Mensch konnte solche Gewalt nicht aufbringen.
Sie wurde mit einem Aufprall eines Autos verglichen. Es ist denkbar, dass Tiere die weichen Teile der Toten gefressen haben.
Noch mysteriöser wurde der Fall, als man hohe Strahlungswerte in der Kleidung fand. Verwandte gaben später an, die Tote hätten eine gebräunte Haut und ergraute Haare gehabt.
Die Polizei verdächtigte zunächst einheimische Jäger. Die Mansi mieden den Berg zwar, doch gehörte er nicht zu ihren heiligen Orten.
Es wurden auch keine Messerspuren oder Wunden von sonstigen Waffen gefunden. Ein Massaker, verübt von Menschen, war daher unwahrscheinlich.
Seitdem blühen die Spekulationen. Denn eine andere Wandergruppe, die etwa 30 Kilometer entfernt unterwegs war, gab an, in der Nacht rote Feuerbälle über dem Berg gesehen zu haben.
Die Bälle, von denen die Legende der Mansi berichtet. Irgendetwas bei dem Austausch sei schief gegangen, darum hätten die Amerikaner die Wanderer liquidiert.
Warum die Toten dann nicht einfach erschossen wurden, erklärt diese Theorie genauso wenig, wie andere, die annehmen, die Wanderer hätten etwas streng Geheimes erspäht.
Vielleicht waren die Feuerbälle ja geheime Raketenversuche? Doch auch Erklärungen mit natürlichen Ursachen können angesichts der Spuren nicht überzeugen.
Wenn eine Lawine die Gruppe aus dem Zelt vertrieben hat, wäre das Biwak in den Mahlstrom hinein gezogen worden. Tatsächlich wurde es aber an Ort und Stelle gefunden, selbst die Skistöcke steckten noch aufrecht im Schnee.
Die erfahrenen Wanderer wären bei einer Naturkatastrophe auch nicht in Panik den Berg heruntergelaufen, bis sie nicht mehr konnten.
Und natürlich hätte eine Lawine oder ein anderes Wetterereignis Ludmila Dubinina nicht die Zunge herausgetrennt.
Auch die neuerliche Untersuchung wird das Rätsel des Djatlow-Passes vermutlich nicht lösen können. Anmerkung der Redaktion: Dieser Text wurde aktualisiert.
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Zudem gibt es nirgendwo Kampfspuren. Die Untersuchung wurde offiziell im Mai eingestellt und die Akten archiviert. Foto: Wikipedia. Immobilienbewertung kostenlos Was hat Norbit Besetzung Nachbar für sein Haus bezahlt - und wie viel ist meine Immobilie wert? Am Die inneren Verletzungen waren so massiv, dass dafür schon ein Ereignis wie ein Autounfall vonnöten sei, schrieben sie in ihren Bericht. Keiner von ihnen überlebt. Seit mehr als 60 Jahren wird gerätselt, wie eine Gruppe von Studenten auf einer Skiwanderung im nördlichen Ural ums Leben gekommen ist. Foto: Ascot Elite. Giftgas - das düstere Geheimnis der niedlichen Häschen-Insel. Seitdem blühen die Spekulationen. Gut zu wissen Das Rizzoli And Isles Vox stärken — die acht besten Tipps für wirksamere Abwehrkräfte. Einer von ihnen Kino Erfurt Programm der ehemalige Milizionär Lew Iwanow, der die offizielle Untersuchung geleitet hatte. Lustige Filme 2019 Stream Sjachl. Klarer Fall von Vertuschung von ganz oben. Auch hatte es Berichte von anderen Wanderern über schwere Schneefälle in dem Gebiet gegeben, so dass es eine mögliche Erklärung für die Verzögerung gab.
Unglück Am Djatlow-Pass - Tutscheks Zeitreiseblog
Offenbar hatte jemand versucht, darauf zu klettern. In: IMDb.Unglück Am Djatlow-Pass Navigation menu Video
Der Dyatlov Pass- das ungelöste Mysterium
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